Medikamente

Gliflozine

Gliflozine (SGLT2-Hemmer) Wirkprinzip Die Effekte der Gliflozine beruhen auf der Hemmung des Natrium-Glucose-Cotransporters 2 (SGLT2) in der Niere. SGLT2 ist ein Transportsystem, das für die Wiederaufnahme der Glukose aus dem Harn ins Blut verantwortlich ist. Gliflozine (SGLT2-Hemmer) hemmen somit die Zucker-Wiederaufnahme in den Körper und daher stammt auch ihre Bezeichnung. Mit der Ausscheidung von Glukose

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Medikamente

GLP1-Analoga

GLP1-Analoga (Inkretin-Mimetika) GLP1-Analoga sind Medikamente, die eine ähnliche Wirkung besitzen wie das Hormon GLP1. GLP1 ist die Abkürzung für das blutzuckersenkende Hormon Glucagon Like Peptid 1 und dieser ähnlichen (= analogen) Wirkung entstammt auch die Arzneibezeichnung „GLP1-Analoga“. Wirkprinzip GLP1-Analoga wirken sich auf den Blutzucker positiv aus, weil es nach einer Mahlzeit die Produktion von Insulin

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Medikamente

Gliptine

GLIPTINE (DPP4-Hemmer) Wirkprinzip Gliptine sind Substanzen, die den Abbau der Inkretine hemmen. Inkretine sind Darmhormone, die die Produktion und die Wirkung von Insulin positiv beeinflussen sowie die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse zur Insulinproduktion anregen – sofern der Blutzuckerspiegel erhöht ist. Die längere Anwesenheit von Inkretinen (GLP1 und GIP) wirkt sich günstig auf die Wirkung von Insulin

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Medikamente

Alpha-Glukosidase-Hemmer

Alpha-Glucosidase-Hemmer  Wirkprinzip Alpha-Glucosidasehemmer verzögern den Übertritt des Zuckers ins Blut indem sie den Abbau von Stärke in Einfachzucker bremsen. Der wichtigste Vertreter dieser Substanzklasse ist Acarbose. Biochemisch kommt es zu einer Hemmung der Spaltung von Mehrfach- und Zweifachzuckern durch verschiedene Glucosidasen im Bürstensaum des Dünndarms. In Folge kommt es zu einem langsameren Blutzuckeranstieg, was der

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Medikamente

Glinide

Glinide Wirkprinzip Glinide zählen gemeinsam mit den Sulfonylharnstoffen zu jenen Medikamenten, die Insulin aus der Bauchspeicheldrüse freisetzen können. Beide werden daher zu den sogenannten Insulinliberatoren oder Betazellstimulatoren gezählt. Sie setzen eine mahlzeitenbezogene Insulinsekretion in Gang, unabhängig von der Höhe des Blutzuckerspiegels und der Menge an Zuckern in der Mahlzeit. Die Wirkung von Gliniden tritt schneller

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Medikamente

Sulfonylharnstoffe

Sulfonylharnstoffe Wirkprinzip Sulfonylharnstoffe zählen zu den Insulinliberatoren – das bedeutet, dass sie Insulin freisetzen, indem sie eine Sekretionsstarre verhindern, die Insulinproduktion anregen und dafür sorgen, dass das restliche in der Bauchspeicheldrüse befindliche Insulin ausgeschüttet wird. Dabei wird die Insulinproduktion nicht wesentlich gesteigert, sondern lediglich die Bauchspeicheldrüse quasi „ausgepresst“. Die mittlere zu erwartende HbA1c-Reduktion liegt bei

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Medikamente

Glitazone

Glitazone Wirkprinzip Glitazone (Pioglitazone) zählen zur Gruppe der Insulin-Sensitizer bzw. „Empfindlichmacher“. Sie verbessern die Empfindlichkeit der Zellen für Insulin und wirken einer Insulinresistenz entgegen. Was ist eine Insulinresistenz? Insulinresistenz bedeutet, dass die Zellen auf Insulin nicht oder zu wenig reagieren und in Folge mehr Insulin bereitgestellt werden muss. Sie zählt zu den Hauptproblemen bei Diabetes mellitus

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Füße/Beine

Gesunde Füße bei Diabetes

Wie sich der diabetische Fuß vermeiden lässt Beim diabetischen Fußsyndrom gibt es eine gute Nachricht und eine schlechte Nachricht. Die schlechte Nachricht zuerst: die Behandlung eines bereits bestehenden diabetischen Fußes gestaltet sich schwierig, weil die Anzahl der zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten begrenzt ist. Die gute Nachricht ist: vorbeugend lässt sich viel tun, um den diabetischen

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Füße/Beine

Therapie des diabetischen Fußes

Therapie des diabetischen Fußes Das diabetische Fußsyndrom ist ein Krankheitsbild, das die Folge eines meist über Jahre schlecht eingestellten Diabetes ist. An seiner Entstehung sind Gefühlsstörungen, Nervenschädigungen und Durchblutungsstörungen beteiligt. Wie wird der diabetische Fuß behandelt? Vor der Behandlung muss zunächst unterschieden werden, ob es sich um eine Nervenschädigung oder um eine Durchblutungsstörung handelt. Je

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Genussmittel

Rauchen und Diabetes

Rauchen und Diabetes Rauchen ist schädlich. Sowohl für Nicht-Diabetiker als auch für Diabetiker. Eine Zigarette ist mit einer Chemiefabrik vergleichbar, die nach dem Anzünden eine Vielzahl an chemischen Substanzen freisetzt. Viele dieser Stoffe sind hochgiftig und gelangen durch Inhalation in den Körper, wo sie Schaden anrichten. Insbesondere an Lunge und Gefäßen. Geschädigte Gefäße zählen zu

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